02.08.2017

Prüfungen vorbereiten, Vorlesungen nachbereiten, Seminararbeiten schreiben und Vorträge halten. Endlose To-Do-Listen, ein überquellender Terminkalender und das Semester neigt sich bald dem Ende – klingt nach anstehender Prüfungszeit? Vor allem steckt in dieser Phase jede Menge Zeitdruck, denn alles sollte am besten gestern schon fertig gewesen sein, die Prüfungstermine rücken unaufhörlich näher und langsam, aber sicher steigt der Stresspegel. Wie man auch in solchen anstrengenden Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt? Hier gibt es einige hilfreiche Tipps.


Multitasking vermeiden

Klingt erst einmal unlogisch, wenn man doch so viele Projekte zur gleichen Zeit angehen und abhaken möchte, ist aber eigentlich ganz nachvollziehbar: wer mit so Vielem gleichzeitig beschäftigt ist, ist überall auch nur halb dabei; desto größer also auch die Gefahr, Details zu übersehen, einen Prüfungstermin in der falschen Woche einzuschreiben, Vorlesungsmitschriften zu verlegen oder Abgabefristen zu verpassen. Darum gilt: ein Schritt nach dem anderen, konzentriert arbeiten und Geschafftes nacheinander von der Liste streichen.


Prioritäten setzen

Um nicht den Kopf zu verlieren, sollte man am besten schon vor der stressigen Prüfungsphase überlegen, welche Angelegenheiten wie wichtig und dringend sind. Klausuren können schon während des Semesters vorbereitet, Vorlesungen jede Woche nachgearbeitet werden. Dass das leichter gesagt, als getan ist, versteht sich von selbst…aber es soll der Vollständigkeit halber erwähnt sein. Prioritäten setzen in der Prüfungsphase heißt also, Prüfungen nach Wichtigkeit und Datum zu ordnen und Seminararbeiten aufzuschieben, denn die müssen für gewöhnlich erst am Semesterende abgegeben werden.


Das Wichtigste: ist der Zeitdruck groß, spielt Perfektion keine Rolle mehr. Unter Druck soviel Leistung zu erbringen wie ohne, ist schon ambitioniert. Von sich selbst in weniger Zeit noch bessere Ergebnisse zu erwarten, kann zwangsläufig nur schiefgehen. Deshalb lieber den Fokus aufs Bestehen richten, für wichtigere Prüfungen mehr lernen, und, wenn noch möglich, lieber eine Prüfung ins nächste Semester verschieben und dann besser vorbereitet durchstarten.


Aufgaben visualisieren

Manchmal sind es die offensichtlichsten Dinge, die man übersieht – die wichtigsten Termine, an die man im Eifer des Gefechts nicht mehr denkt, obwohl man sie immer im Hinterkopf hatte – ganz besonders ärgerlich bei Abgabe- und Bewerbungsfristen. Schon mal dran gedacht, einen Wandplaner zu nutzen? Den Jahresüberblick gibt es in verschiedenen Größen, sodass er an jeden noch so kleinen Arbeitsplatz passt. Auf einen Blick wird damit deutlich, welche die wichtigsten Termine im Jahr sind, wann Stressphasen zu erwarten sind, wie viele Wochen noch bis zu Abgabe der Seminar-, Bachelor- oder Diplomarbeit bleiben und damit verbunden auch, wann mit der Schreibphase begonnen werden soll.


In der Schlussphase kann die Arbeit dann natürlich einfach, bequem und schnell über die Drucktheke gedruckt und gebunden werden, sodass sie pünktlich abgabebereit ist.


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